Seit dem 27. Dezember 2020 finden in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt Impfungen gegen das Corona-Virus statt. Zuständig ist das Impfzentrum, das Erlangen für die Stadt und den Landkreis betreibt. Die ärztliche Leitung liegt bei Dr. Hans Joachim Drossel, Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Eine Vielzahl von Ärztinnen und Ärzten unterstützt die Arbeit des Impfzentrums. Das medizinische Personal für die Durchführung der Impfungen stellt die Notfallhilfe gGmbh des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) Erlangen-Höchstadt. Das Personal, das die Gäste des Impfzentrums betreut und für Fragen zur Verfügung steht. Es besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Erlanger Kulturzentrums E-Werk.
 

Zentrale Lage

Das Impfzentrum befindet sich zentral in Erlangen, Sedanstraße 1, zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt und ist sehr gut an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs der Stadtbusse und der Landkreisbusse angebunden (Haltestelle Neuer Markt). Wer mit dem Auto kommt, kann in der Tiefgarage direkt unter dem Impfzentrum parken (Einfahrt Sedanstraße). Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet, die über 60 Jahre alt sind und die über den ErlangenPass verfügen, übernimmt die Stadt die Kosten für die Taxifahrt zum Impfzentrum. Bürgerinnen und Bürger, die für Arztbesuche einen Fahrdienst von der Krankenkasse erstattet bekommen, können dies auch für die Fahrt ins Impfzentrum in Anspruch nehmen.

 

Hilfe bei Registrierung und Unterstützung vor Ort

Die VG Höchstadt bietet den impfwilligen älteren Bürgern aus ihren Mitgliedsgemeinden Unterstützung bei der Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung an, welche hierzu keine andere Möglichkeiten haben.

Zur Anmeldung ist es notwendig, dass die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft angerufen werden, um die Impf-Registrierung auf  der Impf-Plattform des Impfzentrums Erlangen vorzunehmen. Dieser Service wird ab sofort zu folgenden Zeiten angeboten:

Montag bis Donnerstag, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Freitag, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Die Mitarbeiter sind unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

09193 629-50 (Norbert Stoll)
09193 629-24 (Bastian Höveler)
09193 629-45 (Roland Ulbrich)
09193 629-10 (Marianne Hülß)

 

Barrierefreier Impfvorgang

Ein wichtiges Anliegen beim Aufbau des Erlanger Impfzentrums war es, dass alle Bürgerinnen und Bürger problemlos das Impfzentrum besuchen können und sich dabei sicher und wohlfühlen. Deshalb gibt es im Impfzentrum überall Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die beraten, unterstützen und begleiten. Diese tragen orangefarbene Kleidung. Außerdem sind Begleitpersonen jederzeit willkommen. Alle Bereiche des Impfzentrums sind mit Rollstuhl oder Rollator gut erreichbar. In der Tiefgarage befinden sich Behindertenparkplätze, der Aufzug aus der Tiefgarage führt direkt ins Impfzentrum. Eine Behindertentoilette ist im Erdgeschoss vorhanden. Gehörlose Personen können sich die Kosten für Gebärdendolmetschen für den Impftermin erstatten lassen. Blinde oder sehbehinderte Menschen werden durch geschultes Personal durch das Impfzentrum begleitet. An allen Stationen des gesamten Impfzentrums sind ausreichend Sitzgelegenheiten vorhanden, auch für Begleitpersonen.

 

Fünf verschiedene Stationen

Bei Eintritt in das Impfzentrum wird geprüft, ob tatsächlich ein Termin vereinbart ist. Außerdem wird mit einem Infrarot-Thermometer kontaktlos Fieber gemessen. Dies dauert nur wenige Sekunden. Ein Besuch dauert in der Regel maximal eine Stunde. Überall im Impfzentrum gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten. Die ersten zwei Stationen befinden sich im Erdgeschoss, die übrigen im ersten Stock und sind bequem mit dem Aufzug erreichbar.

Achtung: Für den Besuch im Impfzentrum ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.

  1. Anmelden: Hier erfolgt die Anmeldung mit Personalausweis. Wer zu früh dran ist, kann vor dem Anmeldebereich noch auf Stühlen Platz nehmen. Hier werden die persönlichen Daten überprüft und einige Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand gestellt.
  2. Aufklären: Hier wird ein Video mit Informationen zur Impfung gezeigt. Auf Wunsch kann zusätzlich in einem separaten Raum ein Einzelgespräch mit einer Ärztin/einem Arzt stattfinden. Dies ist bei Vorerkrankungen sinnvoll.
  3. Impfen: Hier wird ein Ticket gezogen. Nach einer kurzen Wartezeit erfolgt über einen Monitor und Lautsprecher ein Aufruf in eine Kabine, in der das medizinische Fachpersonal den Impfstoff in den Oberarmmuskel injiziert. Dazu muss nur der Ärmel hochgekrempelt werden. Anschließend dürfen Geimpfte in den Wartebereich.
  4. Beobachten/Wartebereich: Der Aufenthalt dauert etwa 10 bis 15 Minuten, um abzuwarten, ob die Impfung gut vertragen wurde, bevor die fünfte und letzte Station folgt.
  5. Abmeldung: Hierzu erfolgt wieder ein Aufruf. Bei der Abmeldung erhalten Geimpfte den Eintrag in den Impfpass beziehungsweise eine Impfbestätigung. Wer die Bestätigung hat, darf das Impfzentrum wieder verlassen.

 

Von der Registrierung zum Impftermin

Da am Anfang nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht, haben sich der Deutsche Ethikrat, die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina und die Ständige Impfkommission darauf verständigt, dass es verschiedene Priorisierungsstufen gibt. Zunächst werden die Personen geimpft, die einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind oder die ein besonders hohes Risiko haben, schwer zu erkranken. Die Reihenfolge der Impfungen regelt die Corona-Schutzimpfungsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Im Impfzentrum ER/ERH wird ab KW 8 auch der Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca verabreicht. Da dieser Impfstoff für Personen über 65 noch nicht empfohlen wird, werden auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die unter 65 Jahre alt sind und aufgrund ihrer besonderen Kontaktsituation mit hoher Priorität geimpft werden sollen. Es ist ab sofort also sinnvoll, sich für die Impfung zu registrieren, auch wenn man nicht zur Gruppe mit der höchsten Impfpriorität gehört.

Terminvergabe & Vormerkung

Bevor ein konkreter Impftermin in einem bayerischen Impfzentrum vereinbart werden kann, ist es erforderlich, sich für die Impfung vormerken lassen. Die Vormerkung geht am einfachsten im Internet über das zentrale Portal www.impfzentren.bayern. Dabei erhält man einen Account und kann die wichtigsten persönlichen Daten eingeben. Hinweis: Seit kurzem ist die Anmeldung mit einer Mail-Adresse für bis zu fünf Personen möglich. Wenn es im Impfzentrum freie Termine gibt, bekommen vorgemerkte Bürgerinnen und Bürger, wenn sie zu der jeweils aktuellen priorisierten Gruppe gehören, eine SMS oder eine E-Mail und können sich über ihren Account einen Impftermin sichern. Wer keinen eigenen Internetzugang oder keine E-Mail-Adresse besitzt, kann Angehörige oder Bekannte fragen, ob sie ihnen behilflich sind, oder sich telefonisch für einen Impftermin vormerken lassen (siehe unten). Bei der Vormerkung handelt es sich um keine klassische Warteliste. Die angemeldeten Personen werden nicht nach der Reihenfolge ihrer Registrierung zur Terminvereinbarung eingeladen. Vielmehr wertet das System die Daten nach Alter, Vorerkrankungen etc. aus und vergibt die Termine nach Priorität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum haben darauf keinen Einfluss. 

 

Das Telefonteam erwartet Ihren Anruf

Telefonisch ist das Impfzentrum unter der Nummer 09131/86-6500 erreichbar. Die Telefone sind Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:00 besetzt. Unter der Telefonnummer werden Registrierungen durchgeführt und Fragen rund um das Impfzentrum beantwortet, jedoch keine medizinischen Auskünfte erteilt. Hierzu ist weiterhin der Patientenservice der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der Rufnummer 116117 oder die Hausärztin/der Hausarzt zu empfehlen. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Impfungen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt sind im Internet unter www.erlangen.de/impfzentrum zusammengestellt.